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Das Landgut
Unsere Geschichte

Das Landgut liegt am Rande der weitläufigen, grünen Ebenen, der Valli Grandi Veronesi, die seit Ende des 17. Jahrhunderts mit Einführung des Reisanbaus und Dank des Wassers der nahe liegenden Etsch intensiv bewirtschaftet werden.

1732 gab der Graf Rizzardo Sambonifacio seine Erlaubnis das Wasser dieser Gegend besser zu nutzen, das dann sinnvollerweise zur Bewässerung der Reisfelder kanalisiert wurde und zum Bau der “Roda da Pilla”, eines Mühlrades zum Schälen von Reis führte. Das war der Anfang der “Reismühle” von Spinimbecco, deren Fundamente auch heute noch erhalten sind und die der Strasse des Dorfes vom Zentrum zu den Reisfeldern und den Fabriken ihren Namen geben sollte.

In kurzer Zeit wurde ein großes Landgut ins Leben gerufen, in dessen Mauern sich auch die Wohngebäude befanden: Das Haupthaus wurde vom Grafen, seinen Verwaltern und Angestellten, die sich um die landwirtschaftlichen Belange kümmerten, bewohnt. Gleich daneben waren die Pächter und Tagelöhner, die auf dem Hof und den Feldern arbeiteten, ansässig. In unmittelbarer Nähe zu der großen Tenne, zum Getreide Dreschen, befanden sich die Wirtschaftsgebäude, d.h. der Stall, der Geräteschuppen, der Heuschober und kleinere Gemäuer wie z.B. die “Caneva” zum Konservieren von Weinen und Speisen, die Hühnerställe, der Ofen, der Brunnen und der Gemüsegarten.

 Das Leben auf dem großen Hof wurde immer von dem gemächlichen Fluss der Etsch bestimmt, der über die Jahrhunderte viel Fortschritt aber auch viele Tragödien mit sich gebracht hat. 1882 war ein Jahr der Katastrophen. Im September ließ ein gewaltiger Wolkenbruch verstärkt durch die Schneeschmelze, die durch einen außerwöhnlichen Temperaturanstieg eingesetzt hatte, die Etsch über die Ufer treten. Das Hochwasser verwüstete Verona, zerstörte Häuser und Brücken und sprengte den Damm südöstlich von Legnago. Der Bruch hatte jedoch nicht nur Folgen für die Bevölkerung, sondern führte auch dazu, dass sich die Standorte einiger Anwesen änderten und dass der rückläufige Reisanbau durch den Anbau von Mais ersetzt wurde.

Zur Zeiten des Grafen Sambonifacio wechselten die Eigentümer öfters. Die Familie Sartori, die aktuell im Besitz des Anwesens ist, kaufte das Langut in den Dreißigern und fing unverzüglich damit an, die Felder und Gebäude wieder herzurichten. Das Haupthaus wurde renoviert, man begann mit dem Anbau von Tabak und rekonstruierte einen Teil der ehemaligen Getreidespeicher zum Trocknen der Blätter. Die ersten Obstplantagen wurden Ende der Fünfziger, Anfang der Neunziger angelegt. Seit Anfang 2000 wird viel  Zeit und Liebe in die Renovierung des gesamten Betriebes investiert. La Pila weiß immer noch die Herzen derer, die hier verweilen, für sich zu gewinnen!

Agriturismo Tenuta La Pila - Via Pila, 42 - 37049 Villa Bartolomea, Verona - Italia
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